| Am Millstätter See ist das Glück dem Fischer schon lange hold, der Fischreichtum von alters her begehrt: Nachweislich wird hier seit 1177 gefischt – am 6. April bestätigt Papst Alexander III. zu Venedig dem Stift Millstatt seine Besitzungen „Kircheim und seine Capelle, Radenthein und seine Capelle“ sowie „Döbriach und seine Fischerei“. Etwa in der zweiten Hälfte des Jahres 1457 überlässt Kaiser Friedrich III. dem Kloster auch das Fischrecht im unteren Teil des Millstätter Sees und im Bach bei Döbriach, „wofür das Kloster zu jeder Quartember (vierteljährlich) 50 gesprengte Lachsforchen, die merklich größer wären als die gemeinen Zollforchen, an den Kaiserlichen Hof liefern musste.“ |